Wer sein Geld in Beton anlegt, betritt eine Welt mit eigenen Gesetzen und einer eigenen Sprache. Für den Eigenbedarf entscheidet oft das Herz, aber als Kapitalanleger darf nur der Taschenrechner entscheiden.
Das Problem ist, dass es in den Hochglanzprospekten und Verkaufsgesprächen nur so wimmelt von Fachbegriffen, die harmlos klingen, aber massive Auswirkungen haben. Ein falsch verstandenes Wort im Notarvertrag oder eine übersehene Zeile im Wirtschaftsplan kann Deine Rendite über Jahre ruinieren.
Damit du beim Notar, Banker oder Makler nicht nur nickst, sondern auf Augenhöhe verhandelst, haben wir hier das komplette Rüstzeug für Dich zusammengestellt. Tacheles, verständlich und mit Fokus auf das, was wirklich zählt.
Hier wird geregelt, was dir gehört und was du darfst. Fehler in diesem Bereich sind meist nicht rückgängig zu machen.
Wenn du eine Eigentumswohnung kaufst, trittst du in eine Zwangsgemeinschaft ein. Die Teilungserklärung regelt das Zusammenleben.
Oft werden Stellplätze oder Gärten als "zugehörig" verkauft. Rechtlich ist das oft nur ein Sondernutzungsrecht an einer Gemeinschaftsfläche.
Ein bürokratisches Monster, aber notwendig. Sie bescheinigt, dass Deine Wohnung baulich von anderen Wohnungen getrennt ist (eigene Tür, abschließbar). Ohne diesen Zettel gibt es kein eigenes Grundbuchblatt und damit kein Eigentum an der Wohnung.
Viele Erstkäufer überweisen den Kaufpreis zu früh.
Zwischen Notartermin und endgültigem Eigentum vergehen Wochen oder Monate. Damit der Verkäufer das Haus in dieser Zeit nicht heimlich noch einmal verkauft oder neue Schulden darauf aufnimmt, trägt das Grundbuchamt eine Sperre ein und zwar die Auflassungsvormerkung.
Deutschland ist gründlich. Bevor du als neuer Eigentümer ins Grundbuch darfst, hält der Staat die Hand auf. Erst wenn du die Grunderwerbsteuer bezahlt hast, schickt das Finanzamt die "Unbedenklichkeitsbescheinigung" an den Notar. Ohne diesen Zettel keine Umschreibung.
Das ist der wichtigste Tag für deinen Geldbeutel. Es ist der Tag, an dem die "wirtschaftliche Verantwortung" auf Dich übergeht.
Hier entscheidet sich, ob du Rendite machst oder draufzahlst. Lass dich nicht von Schönrechnereien blenden.
Rendite ist Theorie, Cashflow ist Praxis.
Aber ganz wichtig, Mietrendite und Cashflow sind nicht alles.
Das Geheimnis der Immobilien-Profis. Du nimmst das Geld der Bank, um Deine Eigenkapitalrendite zu hebeln.
Der Glaube "Die Kosten trägt ja der Mieter" ist gefährlich.
Als Investor ist das Finanzamt dein stiller Partner. Wenn du die Begriffe kennst, zahlt er mit.
Du darfst den Wert des Gebäudes (nicht des Grundstücks!) steuerlich abschreiben. Das sind meist 2% bis 3% pro Jahr.

Der größte Vorteil gegenüber Aktien ist, wenn Du eine vermietete Immobilie nach 10 Jahren verkaufst, ist der Gewinn komplett steuerfrei.
Alles, was du ausgibst, um die Miete zu sichern, kannst du absetzen.
Immobilien sind keine Raketenwissenschaft, aber sie verzeihen keine Rechenfehler. Wer den Unterschied zwischen Bruttorendite und Cashflow kennt und weiß, was in der Teilungserklärung steht, kauft keine Katze im Sack.
Lass Dich nicht von Hochglanz-Prospekten blenden. Wir bei Immo Bierl schauen für dich hinter die Fassade – in die Protokolle der Eigentümerversammlung, in den Grundbuchauszug und in die Kalkulation. Damit Deine Investition ein echter Vermögenswert wird und kein Groschengrab. Schau dir dazu auch gerne unsere Standortanalysen & Wissenswert rund um Immobilien und verfügbaren Immobilien an, die geben dir schnell einen Überblick.
Die Teilungserklärung legt fest, welche Teile einer Immobilie dir allein gehören (Sondereigentum) und welche allen Eigentümern gemeinsam gehören (Gemeinschaftseigentum). Sie entscheidet auch darüber, wer für welche Kosten aufkommt.
Die Bruttomietrendite berücksichtigt nur Kaufpreis und Miete. Die Nettomietrendite zieht zusätzlich alle Nebenkosten und laufenden Ausgaben ab. Nur die Nettomietrendite zeigt, wie profitabel eine Immobilie wirklich ist.
Ab dem sogenannten Nutzen-Lasten-Wechsel. Ab diesem Datum stehen dir die Mieteinnahmen zu, gleichzeitig trägst du aber auch alle laufenden Kosten wie Hausgeld, Grundsteuer und Versicherung.
Absetzbar sind unter anderem Kreditzinsen, Verwalterkosten, Fahrtkosten zur Eigentümerversammlung, Renovierungen und Maklerkosten bei der Vermietung. Die Kredit-Tilgung selbst ist nicht absetzbar.
Bei vermieteten Immobilien ist der Verkaufsgewinn nach einer Haltedauer von zehn Jahren komplett steuerfrei. Verkaufst du früher, fällt Spekulationssteuer auf den Gewinn an.



Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von hCaptcha laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Turnstile. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen