Warum auch C-Lagen was taugen

Von Herbert Aumer am 8. Februar 2024
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Immobilien sind nach wie vor eine sehr beliebte Geldanlage. Sehr viele machen allerdings den Fehler und rechnen sich die reale Rendite als auch die Kosten einfach zu schön. Trotzdem sinken gerade die Preise und auch die Zinsen bewegen sich wieder in eine gute Richtung. Wieso Du dabei vor allem die sogenannten C-Lagen auf dem Schirm haben solltest, verraten wir dir jetzt. 

Es kann eigentlich nicht oft genug betont werden. Wenn Du in eine Immobilie investieren willst, spielt die Lage der Immobilie eine zentrale Rolle bei der Entscheidung für oder gegen eine Immobilie. Ganz anders muss man das Ganze betrachten, wenn man sich in potenzielle Mieter hineinversetzt.. Hier spielen noch ganz andere Faktoren eine Rolle. Gibt es in der Nähe Kitas, Schulen oder Spielplätze, auch wenn das für mich selbst keine Rolle spielen würde? Um die Lage besser einschätzen zu können ist es durchaus angebracht sich sowohl mit der Mikro- als auch mit der Makrolage auseinanderzusetzen. 

Betrachtung der Mikro- und Makrolage

Die nähere Umgebung beschreibt die Mikrolage:

  • Gibt es Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe?
  • Wie gut ist die medizinische Versorgung, gibt es gute Ärzte oder sogar Krankenhäuser?
  • Wie sieht’s kulinarisch aus? Gibt es gute Restaurants, Cafés oder Kneipen?
  • Welche Möglichkeiten habe ich zur Arbeit zu kommen? Gibt es eine gute Verkehrsanbindung an den öffentlichen Personenverkehr?
  • Gibt es Parkplätze vor Ort?

Und einer der wichtigsten Punkte: welchen Eindruck macht denn die Gegend? Passt sie zur Zielgruppe und spricht potenzielle Mieter an?

Neben der Mikrolage spielt die Makrolage eine wichtige Rolle:

  • Wie sind die wirtschaftlichen Perspektiven der Region?
  • Wie ist die Bevölkerungsentwicklung?
  • Wie hoch ist der Leerstand bei Wohnungen?

Je wachstumsstärker der Ort, desto besser sind die Wertzuwächse.

C-Lagen im Trend

Im Zuge einer Immobilienbewertung gliedert man Städte in sogenannte A-, B- und C-Lagen. Eine A-Lage gilt als sehr begehrt und hochpreisig, wobei es sich hier um beliebte Großstädte wie München, Hamburg, Berlin oder Frankfurt handelt. Die Vorteile liegen klar auf der Hand, eine Mehrheit bevorzugt einen kurzen Weg zur Arbeit, es gibt gute Einkaufsmöglichkeiten und eine sehr gute Infrastruktur. Allerdings muss gesagt werden, dass das natürlich auch allgemein bekannt ist und sich in horrenden Preisen widerspiegelt.
B-Lagen sind Ballungsräume rund um Metropolregionen oder Städte von hohe regionaler Bedeutung. Diese sind ebenfalls sehr attraktiv , aber doch etwas günstiger als Immobilien in einer A-Lage.
Die C-Lage erstreckt sich nun über Städte mit regionaler Bedeutung bis hin zu ländlichen Gebieten. Hier gibt es noch die meisten Schnäppchen abzugreifen. Der größte Vorteil ist sicherlich der wesentlich geringere Immobilienpreis. Menschen, die in kleineren Städten leben sind regional teilweise stark verwurzelt. Man hat weniger mit wechselnden Mietern zu kämpfen und hat noch viel Potenzial nach oben. Sehen wir uns das an einem einfachen Beispiel an.
Angenommen man will in München ein zur Miete stehendes Objekt von 20€ pro m² erhöhen. Eine Erhöhung auf 25€ wären bereits 25% und kaum zu realisieren, oftmals muss man sich hier mit 1€ bis 3€ begnügen.

Darum macht das Ganze in Zwickau mehr Sinn

Wesentlich plausibler ist das Ganze jetzt beispielsweise bei unserem Angebot in Zwickau. Eine klassische C-Lage mit viel Potenzial. Hier liegt der Durchschnittsmietpreis bei ca. 6€. Eine Erhöhung auf 10€ klingt nicht ganz so unrealistisch, das wären in diesem Beispiel anstatt der maximal 25% in München hier sogar 66%!

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